Leitlbild

  • Unsere Kirchengemeinde hat eine junge Geschichte.
  • Wie jeder und jede von uns, so entwickelt sich auch unsere Kirchengemeinde.
  • Sie ist zu einer eigenen Persönlichkeit geworden.
  • Für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde haben wir uns ein Leitbild erarbeitet.
  • Auf diesem Weg wollen wir ihr Leitlinien geben.
  • Uns ist bewusst, dass der Gemeindebrief und Besuche oft die einzigen Verbindungen zur Kirchengemeinde sind.


  • Begleitung und Ausbau der seelsorgerischen Dienste werden deswegen zunehmend wichtiger.
  • Besonders durch den hohen Anteil älterer und isoliert lebender Gemeindeglieder kommt der Seelsorge als einer gelebten Form der Zuwendung Gottes zum Einzelnen eine besonder Bedeutung zu.
  • Aufgrund unserer Wachstumsgeschichte wissen wir um das tiefe Bedürfnis evangelischer Christen im mehrheitlich katholischen Bayern nach Kontakt und Begegnung miteinander.
  • Wir sind offen für Anregungen zur Gestaltung der Persönlichkeit unserer Kirchengemeinde.
  • Uns ist es wichtig, unsere Gemeindeglieder persönlich zu kennen. Wir sind da, gehen hin und hören zu.
  • Wir achten das individuelle Bedürfnis nach Distanz und Nähe.


  • Unser Zuhause in unserer weitläufigen Region sind zwei junge Gemeindezentren, die sich ergänzen und zusammenwirken.
  • Unsere Wurzeln reichenbis in die Zeit der Reformation (Pankratz v. Freyberg zu Hohenaschau).
  • Wir bieten unseren Gästen "Heimat auf Zeit" an.
  • Wir Evangelischen identifizieren uns mit unserem Lebensraum Chiemgau. Das Besondere der Schöpfung kann hier mit allen Sinnen erfahren werden.
  • Wir orientieren uns am Wort Gottes und versuchen uns darum im Glauben und Leben zu unterstützen.
  • Die Feier gemeinschaftsstärkender Gottesdienset ist Ausgangspunkt und Mitte unseres Glaubens.


  • Darum gilt unsere Aufmerksamkeit der Entwicklung vielfältiger Gottesdienstformen zur individuellen Gestaltung des Glaubens.
  • Auch christliche Spiritualität in evangelischer Freiheit hat bei uns Entfaltungsmöglichkeiten.
  • Suchende und Beheimatete im Glauben haben gleichermaßen bei uns Raum, ihren Glauben zu leben.
  • Gemeinschaft und "Kirche auf Zeit" werden von uns bejaht.
  • Wir vertrauen darauf, dass Ökumene lebt und wächst.
  • Unseren katholischen Mitchristinnen und Mitchristen begegnen wir mit Offenheit.


  • Gemeinsame Gottesdienstprojekte sind getragen von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.
  • Bei unseren örtlichen ökumenischen Kontakten setzten wir auf Dialog und persönliche Begegnung.
  • Gott selbst entwickelt und baut seine Gemeinde.
  • Die Entwicklung unserer Gemeinde ist geprägt durch starkes ehrenamtliches Engagement. Es hat bei uns einen hohen Stellenwert.
  • Ehrenamtliche gestalten unsere Gemeinde verantwortlich mit.
  • Neue Mitarbeitende treffen bei uns auf eine Kultur der Wertschätzung und Förderung.


  • Wir sehen, dass nicht alles von uns geleistet werden kann, was wir von uns selbst erwarten oder von uns erwünscht wird.
  • Unsere Kräfte sind begrenzt. Deshalb achten wir auf sie.
  • In der Leitung der Kirchengemeinde wirken Haupt- und Ehrenamtliche unterstützend und entlastend in den verschiedenen Leitungsbereichen eng zusammen.
  • Wir leben dabei aus der "Rechtfertigung aus Gnaden" und vertrauen darauf, dass wachsen wird, was wachsen soll.
  • Wir wollen Gemeinschaft unter uns entfalten und sie erfahrbar machen.
  • Unsere besonder Aufmerksamkeit gehört den Neuzugegezogenen und jungen Familien in unserer Gemeinde. Hierfür und darüber hinaus fördern der Gemeindebrief und zeitgemäße Informationsmittel die Kommunikation innerhalb und außerhalb der Gemeinde.


  • Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Prien und Bad Endorf lässt neue Aktivitäten entstehen.
  • Wir tragen sorge für ein gutes Miteinander, gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.
  • Bisher gebräuchliche Arbeitsformen in unserer Gemeinde nehmen ab und neue entstehen.
  • Wir stellen uns den Wandlungs- und Veränderungsprozessen.
  • Dabei vertrauen wir auf Gottes Begleitung und Segen und sagen Ja zu den neuen Herausforderungen (ecclesia semper reformanda).