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06.08.19 21:13 - Einladung zu unseren Gesprächsund Vortragsabenden

Menschen mit verschiedenen Berufen und Aufgaben, Frauen und Männer, Junge und Ältere aus verschiedenen Lebenssituationen anzusprechen: Diese Aufgabe stellt sich bei uns in unseren Kirchengemeinden im Alltag gemeindlicher Arbeit und Angeboten.

Dabei stellen wir uns immer wieder die Frage: „Welche Angebote erreichen Familien mit Kindern, was brauchen ältere Menschen, um sich in unseren Gemeinden angesprochen zu fühlen“? Was führt aber auch gerade unsere Gäste aus verschiedenen Lebensbereichen zusammen und stärkt damit das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein?

Unsere Angebote erreichen immer wieder Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, und vielfältig geworden nach Herkunft und Prägung ist auch die Zusammensetzung der jeweiligen Gruppen.

Mit dieser Einladung zu unseren Gesprächsund ReferatsAbenden, mit den jeweiligen Themen, sprechen wir Frauen und Männer an, welche mehr suchen als nur pure Unterhaltung, die mit Herz und Gedanken, mit Erfahrung und Verstand da sind, wenn es gerade auch um Lebensfragen geht.

Dienstag | 13.08.19 |19:00 Uhr | Gemeindehaus Aschau
Thema: Altern bezeichnet alle zeitgebundenen Veränderungen eines
individuellen Organismus im Laufe seines Lebens.

Die Ansprüche und Wünsche der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger für ihre Zeit im Alter steigen. Sie begnügen sich nicht damit, sich im Alter auf eine passive und unmündige Nebenrolle festlegen zu lassen. Vielmehr ist Selbstbestimmt im Alter für die Menschen ein zentrales Anliegen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen ihr Leben im Alter einmal selbst lenken können. Sie geben sich nicht mehr mit einer passiven Rolle zufrieden. Finanzielle Unabhängigkeit und freie Alltagsgestaltung sind dafür die wichtigen Elemente.

Ein Thema, das sicherlich in unserem Denkbereich Erstaunen oder aber auch Fragen aufwirft. Wir haben uns mit diesen Fragen noch nicht beschäftigt! Wir haben uns nicht so sehr von diesen Themen beeindrucken lassen. Warum? Weil wir nicht dafür sensibilisiert worden sind? Weil wir nichts damit anfangen können, wie es immer wieder von älteren Menschen bekundet wird?

Dienstag | 20.08.19 |19:00 Uhr | Gemeindehaus Bernau
Thema: „Großeltern heute: Die „neuen Alten“ als Retter in der Not und
Freunde der Enkelkinder!“

Großeltern nehmen heutzutage eine wichtige Rolle im Leben ihrer Enkel ein. Ohne Großeltern hätte Deutschland ein Problem, hätte jede dritte Familie ein Problem. Wer springt ein, wenn die Tagesmutter ausfällt, das Kind plötzlich krank aus der Kita abgeholt werden muss, ein Termin nicht verschoben werden kann, die Eltern nicht von der Arbeitsstelle weg können? Oma und Opa. Die Großeltern von heute erfinden sich neu. Sie sind keine tattrigautoritären Erzieher mehr, sondern oft Retter in der Not und die Freunde ihrer Enkel. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit den „neuen Alten“. Die erste Garde ist gefragt wie nie.

Familienkrise? Generationengraben? Mitnichten! Das Verhältnis zwischen Alt und Jung war noch nie so innig wie im 21.Jahrhundert! Warum das so ist, wird seit Kurzem untersucht. Zahlreiche Studien ranken sich um die „neuen Alten“ und ihre Prägung auf die Kindeskinder, „Das kannste deiner Oma erzählen!“...Ein Spruch, der einst ziemlich abschätzend gemeint war, ist heute nahezu wertfrei. Denn Oma hört zu!!!!

Dienstag | 27.08.19 |19:00 Uhr | Gemeindehaus Aschau
Thema: „Einsamkeit im Alter – wie damit umgehen? Wege aus der inneren
Leere und Isolation.“

...Einsamkeit kann uns von Kindheit an bis ins hohe Alter begleiten. Wenn wir uns einsam fühlen, dann fühlen wir uns ausgeschlossen, isoliert, ungeliebt und für niemanden wichtig. Vor allem vor der Einsamkeit, die entsteht, wenn sich unsere Lebenssituation plötzlich verändert, sind wir alle nicht sicher. Mit zunehmendem Alter wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass grundlegende Veränderungen in unserem Leben eintreten werden, die zu einer Isolation führen können. So verlieren wir vielleicht unseren Partner, unsere Partnerin durch Trennung oder Tod, Freundschaften zerbrechen und wir sind alleine. Unsere Kinder ziehen in eine weit entfernte Stadt, sodass wir sie nur noch selten sehen.

Mit vielen Veränderungen müssen wir uns arrangieren. Dabei verspüren wir die unterschiedlichsten Gefühle. Diese Gefühle zeigen uns, dass wichtige Bedürfnisse von uns nicht (mehr) erfüllt sind. Sie wollen uns motivieren, nach neuen Wegen zu suchen, wie wir trotz allem unsere Erwartungen und Bedürfnisse befriedigen können!

Dienstag | 03.09.19 |19:00 Uhr | Gemeindehaus Bernau
Thema: „Seele entrümpeln – Wohnung entrümpeln – Was hat das mit
meinem … älter werden ... zu tun?“

Gerümpel und aufzuräumende Angelegenheiten können sich nicht nur im Außen, sondern auch in uns selbst anhäufen. Ungelöste Streitigkeiten, Taten, die wir anderen nicht verziehen haben, eigene Schuld. Ärger und Groll gehören zum Seelenballast, den es ebenso aufzuräumen gilt, wie den Keller, wenn wir innerlich wieder aufatmen und befreiter leben wollen. Wo die Seele auftankt bedeutet dabei, wie wir innerlich auftanken, also unsere psychischen und geistigen Batterien wieder aufladen – unabhängig von der theoretischen Frage, was die Seele des Menschen genau ist und unabhängig von allen abstrakten Konzepten, die hierzu in der Geistesgeschichte entstanden sind.

Für die befriedigende Werbung des Aufräumens oder Ordnens auf das Innere Wohlbefinden ist es übrigens gar nicht so wichtig, ob Sie es für sich selbst oder für andere tun. Ordnung schaffen ist aus sich heraus sinnvoll!