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04.05.17 18:11 - Kirchgeld 2017 – Ihre Unterstützung am Ort

Zum Jahreswechsel wird in vielen Familien „Dinner for one“ geschaut. Eine wesentliche Aussage in diesem Sketch lautet: „the same procedure as every year“. Übersetzt bedeutet es „der gleiche Ablauf wie jedes Jahr“. Derartiges werden Sie vielleicht auch in den kommenden Wochen denken, wenn Sie das Kirchgeldschreiben von Ihrer Kirchengemeinde erhalten. Es wäre schön, wenn Sie unsere Bitte um Kirchgeld wie Miss Sophie mit einem freundlichen Lächeln entgegennehmen könnten und mit der Zahlung Ihres Kirchgeldes wieder einen wichtigen Beitrag für Ihre Kirchengemeinde am Ort leisten.

Die Wirkung in meiner Kirchengemeinde, also bei mir am Ort, ist der Grund, warum es mir persönlich immer leicht fällt, mein Kirchgeld zu zahlen. Die Vielfalt der Aktivitäten für die unterschiedlichsten Gruppen und Kreise, der Blumenschmuck und die Raumpflege in der Kirche, die vielfältigen Angebote der Kirchenmusik und natürlich auch die notwendigen Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen an der Bausubstanz sind Beispiele dafür, wie dieses Geld von meiner Kirchengemeinde eingesetzt wird.

Hier in Bayern gibt es ja die besondere Regelung, dass der Kirchensteuersatz auf das Einkommen nur 8% beträgt (anstelle von 9% in den anderen Landeskirchen). Die Aussage: „Mir wird doch schon Kirchensteuer von meinen Lohn abgezogen, warum soll ich denn jetzt auch noch Kirchgeld zahlen“, trifft deshalb den Sachverhalt nicht. Ihre Kirchgeldzahlung ist ein Ausdruck von Solidarität und Steuergerechtigkeit, um die ich Sie herzlich bitte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn bei Ihnen die Überweisung des Kirchgeldes mit dem Gedanken „the same procedure as every year“ verknüpft würde und Sie sich an dem erfreuen, was jedes Jahr wieder in ihrer Kirchengemeinde daraus gemacht wird.