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30.06.16 18:42 - Kirchgeld 2016 – Ihre Unterstützung am Ort

In den nächsten Wochen werden Sie Post Ihrer Kirchengemeinde erhalten. Ich bitte Sie, diesen Kirchgeldbrief Ihrer Kirchengemeinde ernst zu nehmen, denn mit Ihrer Kirchgeldzahlung leisten Sie einen aktiven Beitrag für Ihre Gemeinde am Ort. Durch das Kirchgeld ermöglichen Sie vielfältige kirchliche Aktivitäten.

Unsere Kirchengemeinden stehen auch in diesem Jahr wieder vor großen Herausforderungen, die nur dank Ihrer Hilfe und Verbundenheit bewältigt werden können. Das gilt für Bauprojekte ebenso wie für die Kirchenmusik, die Arbeit für und mit der Jugend oder den Senioren, die Erwachsenenbildung und das Einstehen für die Schwächeren in unserer Gesellschaft.

Ihre Kirchgeldzahlung ist ein Ausdruck von Solidarität und Steuergerechtigkeit, um die ich Sie herzlich bitte. Hier in Bayern gibt es ja die besondere Regelung, dass der Kirchensteuersatz nur 8% beträgt (anstelle von 9% in den anderen Landeskirchen). Das „neunte“ Prozent ist aber trotzdem als Steuerpflicht definiert, nur dass es speziell für die Aufgaben der örtlichen Kirchengemeinde bestimmt ist und deshalb in Form des Kirchgeldes von den Kirchengemeinden separat erhoben wird. Die Aussage: „Ich zahl doch schon Kirchensteuer, warum soll ich denn jetzt auch noch Kirchgeld zahlen.“ trifft also den Sachverhalt nicht.

Kirchgeld ist Teil ihrer Kirchensteuer und somit eine gesetzliche Pflicht. Eine Befreiung von der Kirchgeldpflicht ist selbstverständlich für alle möglich, die ein jährliches Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 8.472 € haben.

Mir fällt es immer leicht, dieser Pflicht nachzukommen, da ich weiß, dass mein Kirchgeld ausschließlich der Arbeit in meiner eigenen Kirchengemeinde zu Gute kommt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie durch Ihre Kirchgeldzahlung Solidarität zeigen und die Arbeit Ihrer Kirchengemeinde unterstützen.