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23.04.11 18:30 - „Ich bin dann mal weg...†œ

Mit diesen Worten von Hape Kerkeling aus seinem gleichnamigen Buch verabschiede ich mich von Euch, liebe Jugendliche, und von Ihnen, liebe Gemeindemitglieder der Kirchengemeinden Bad Endorf, Aschau-Bernau und Prien.

Drei Jahre war ich in den Gemeinden Bad Endorf, Aschau-Bernau und Prien am Chiemsee in der Jugendarbeit (EJ BAP) aktiv und habe dabei geholfen, das kleine Pflänzchen Hoffnung Jugendarbeit zum Blühen zu bringen. Meine Zeit war von vielen guten Gesprächen, facettenreicher Arbeit und vor allem von Euch und Ihnen geprägt, die Ihr mein Leben bereichert habt.
Gerne erinnere ich mich an ein tolles Miteinander bei den Zeltlagern, den Kindergottesdienst- und Konfi-Teams, den Osternachtwachen und den Kirchentagsbesuchen. Darüber hinaus hat mich gerade Euer tatkräftiger Einsatz im Mitarbeiterkreis, Jugendausschuss wie auch dem Ausschuss für die regionale Jugendarbeit begeistert. Diese Beispiele stehen nur stellvertretend für all die schönen Dinge, die ich bei und mit Euch und Ihnen erleben durfte und bin dafür sehr dankbar. Es waren für mich spannende, aktive, herausfordernde und sehr bereichernde drei Jahre, deren Erinnerungen ich immer in meinem Herzen tragen werde.

Doch ganz im Sinne von Paulus Worten: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir†œ (Hebr 13, 14), mache ich mich ab August auf zur Weiterreise und bin auf der Suche nach der zukünftigen Stadt. Ich werde mir einen langjährigen Wunsch erfüllen und die Welt bereisen. Demnach werde ich zunächst viele Städte und Länder sehen. Im Anschluss daran werde ich als Rummelsberger Diakonin meinen Dienst tätigen.

Die Zeit im oberbayerischen Chiemgau hat mich selbst reifen lassen und mir wieder deutlich gemacht, wie wunderbar und wichtig das Engagement für die Kinder und Jugendlichen und damit unser aller nächste Generation ist. Alle diese Erfahrungen und das hinzugewonnene Wissen werden mich auf meiner Reise begleiten und mir helfen, manch ungewohnte Situationen zu meistern.
Ich möchte mich für Eure und Ihre Offenheit, Herzlichkeit, Engagement und Tatkräftigkeit bedanken und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr und Sie auch weiterhin die EJ BAP unterstützen werdet. Möge das kleine Pflänzchen Jugendarbeit zu einer wunderbaren, stabilen und nachhaltigen festen Größe in den Gärten der drei Kirchengemeinden werden.

Euch und Ihnen allen bleibe ich im Herzen verbunden.
Gottes großer Segen möge Euch und Sie behüten.

P.S. Eine persönliche Verabschiedung ist im Anschluss an den Familiengottes-
dienst am 26.06.11 in Aschau möglich und ich würde mich sehr freuen, viele von Euch und Ihnen zu sehen.